Kinvent Umweltmonat: Gemeinsam lernen, reflektieren und eine nachhaltigere Zukunft gestalten

Im Laufe des gesamten Monats Juni widmete der Kinvent-Hauptsitz in Montpellier dem Umweltmonat besondere Zeit für Sensibilisierung und gemeinsames Handeln. Mit The Week, einer Konferenz zum Thema „The Great Acceleration“ und einem von Impulsea geleiteten Workshop zum regenerativen Unternehmen kamen Mitarbeitende zusammen, um zu erkunden, wie Innovation und Nachhaltigkeit die Zukunft des Unternehmens mitgestalten können.

Ein Monat zum Lernen, Reflektieren und gemeinsamen Gestalten der Zukunft

Bei Kinvent bedeutet Innovation seit jeher mehr als nur Technologie.

Jeden Tag arbeiten unsere Teams an Lösungen, die Gesundheitsfachkräfte und Experten im Bereich Sportperformance dabei unterstützen, mithilfe objektiver Daten bessere Entscheidungen zu treffen. Innovation bedeutet aber auch, zu hinterfragen, wie wir arbeiten, wie wir zusammenarbeiten und welche Auswirkungen unser Handeln auf die Welt um uns herum hat.

Diesen Juni widmete unser Hauptsitz in Montpellier einen ganzen Monat einer der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit: der ökologischen Verantwortung.
Der vom HR-Team organisierte und auf freiwilliger Teilnahme basierende Kinvent-Umweltmonat brachte Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen zusammen. Ziel war es, die heutigen ökologischen Herausforderungen besser zu verstehen, unterschiedliche Perspektiven auszutauschen und gemeinsam zu überlegen, wie ein nachhaltigeres Kinvent aussehen könnte.

Anstatt fertige Antworten vorzugeben, sollte die Initiative Dialog, Neugier und kollektive Intelligenz fördern. Im Laufe des Monats konnten die Mitarbeitenden an mehreren sich ergänzenden Workshops und Formaten teilnehmen, begleitet von den Nachhaltigkeitsexpertinnen von Impulsea.
Das Ziel war einfach: ein gemeinsames Verständnis für Umweltfragen schaffen und gleichzeitig allen die Möglichkeit geben, zur Zukunft des Unternehmens beizutragen.

Gemeinsam mit Experten für nachhaltige Transformation

Zur Unterstützung dieser Initiative arbeitete Kinvent mit Impulsea zusammen, einem französischen Beratungsunternehmen, das Organisationen dabei begleitet, Nachhaltigkeit in ihre Strategie und Unternehmenskultur zu integrieren.
Im Laufe des Monats begleiteten die Beraterinnen von Impulsea unsere Teams bei drei zentralen Programmpunkten, die jeweils eine andere Perspektive auf die ökologische Transformation eröffneten.

Statt sich ausschließlich auf Theorie zu konzentrieren, ermutigte jede Session die Teilnehmenden dazu, zu diskutieren, Fragen zu stellen, bestehende Annahmen zu hinterfragen und gemeinsam mögliche Lösungen zu entwickeln, die zur Realität von Kinvent passen.
Durch die Verbindung von Emotionen, wissenschaftlichem Verständnis und gemeinschaftlichem Denken schufen diese Workshops die Grundlage für wertvolle Gespräche im gesamten Unternehmen.

The Week: Drei Sessions in der Mittagspause, die neue Perspektiven eröffneten

Die erste Phase des Programms drehte sich um The Week, ein international anerkanntes Format, das Menschen dabei helfen soll, die weltweiten ökologischen Veränderungen besser zu verstehen.
In drei Sessions während der Mittagspause kamen freiwillige Teilnehmende zusammen, um die drei Filme des Projekts anzusehen.

The Week ist weit mehr als eine klassische Dokumentation und lädt die Teilnehmenden zu einer gemeinsamen Reise ein.
Jede Episode beleuchtet schrittweise unsere Beziehung zu den ökologischen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft heute steht, und schafft zugleich Raum für Diskussionen, persönliche Reflexion und konstruktiven Dialog.

Das gemeinsame Anschauen der Filme schuf eine Atmosphäre, in der alle offen Fragen, Emotionen und Ideen äußern konnten.
Einige Teilnehmende entdeckten neue wissenschaftliche Perspektiven. Andere begannen, alltägliche Gewohnheiten neu zu hinterfragen.
Viele schätzten vor allem die bewusst eingeplante Zeit, um innezuhalten, nachzudenken und über Themen zu sprechen, die im Arbeitsalltag nur selten Raum finden.

Die Gespräche nach jeder Vorführung erwiesen sich als ebenso wertvoll wie die Filme selbst.
Mitarbeitende aus unterschiedlichen Abteilungen, mit verschiedenen Hintergründen und aus verschiedenen Generationen tauschten Sichtweisen und persönliche Erfahrungen aus und erkannten, dass ökologische Verantwortung aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden kann.
Statt einen Konsens anzustreben, trugen diese Diskussionen zu einem umfassenderen gemeinsamen Verständnis bei.

Das große Ganze verstehen mit „The Great Acceleration“

the great acceleration

 

Der zweite Höhepunkt des Monats war eine Konferenz mit dem Titel „The Great Acceleration“.
Die von den Beraterinnen von Impulsea gehaltene Präsentation vermittelte den historischen und wissenschaftlichen Kontext der in den vergangenen Jahrzehnten beobachteten Umweltveränderungen.

Die Teilnehmenden untersuchten, wie sich menschliche Aktivitäten seit Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelt haben und welche Auswirkungen diese Beschleunigung auf natürliche Systeme, Ressourcen und Biodiversität hatte.

Das Ziel bestand nicht darin, Ängste zu erzeugen, sondern die Mechanismen hinter den heutigen ökologischen Herausforderungen besser zu verstehen.

Indem historische Entwicklungen mit der heutigen Realität verknüpft wurden, half die Konferenz den Teilnehmenden, über einzelne Fakten hinauszublicken und das Gesamtbild besser zu verstehen.

Viele Mitarbeitende betonten, wie wertvoll es war, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge verständlich und praxisnah erklärt zu bekommen.

Den Kontext zu verstehen, ist oft der erste Schritt zu fundiertem Handeln.

 

 

Ein regeneratives Unternehmen neu denken

environmental month team workshopDie letzte und vielleicht gemeinschaftlichste Phase des Programms war der Workshop zum regenerativen Unternehmen, moderiert von den Impulsea-Beraterinnen Ophélie und Jennifer.
Anders als klassische Nachhaltigkeitsworkshops, die sich vor allem auf die Reduzierung negativer Auswirkungen konzentrieren, lädt dieser Ansatz Unternehmen dazu ein, grundsätzlich anders zu denken.

 

Was wäre, wenn Unternehmen aktiv zur Regeneration von Ökosystemen, zur Stärkung von Gemeinschaften und zur Schaffung langfristiger positiver Werte beitragen könnten?
In multidisziplinären Gruppen gingen die Mitarbeitenden von Kinvent dieser Frage gemeinsam nach.
In gemeinschaftlichen Übungen reflektierten die Teilnehmenden über die Aktivitäten des Unternehmens, sein Ökosystem, seine Stakeholder und die Möglichkeiten, regeneratives Denken stärker in alltägliche Entscheidungen zu integrieren.

 

Der Workshop ermutigte alle dazu, ihre gewohnten Rollen und Perspektiven zu verlassen.
Ingenieure, Marketing- und Vertriebsmitarbeitende, Operations-Teams, HR und weitere Abteilungen brachten jeweils unterschiedliche Perspektiven ein.
Diese Vielfalt wurde zu einer der größten Stärken des Workshops.
Das Ziel war nicht, an einem einzigen Nachmittag eine perfekte Nachhaltigkeits-Roadmap zu erstellen.
Vielmehr ging es darum, Kreativität freizusetzen, Chancen zu erkennen und Gespräche anzustoßen, die weit über den Workshop hinaus fortgeführt werden.

 

 

 

Von Ideen zu konkreten Maßnahmen

Eines der erfreulichsten Ergebnisse des Monats war die beeindruckende Zahl an Ideen, die von den Mitarbeitenden entwickelt wurden.
Die Teilnehmenden identifizierten zahlreiche Möglichkeiten, Kinvent zu einem noch verantwortungsvolleren Unternehmen zu machen – über ein breites Spektrum an Themen hinweg.

Einige Vorschläge konzentrierten sich darauf, den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens durch verbessertes Abfallmanagement, höhere Energieeffizienz oder verantwortungsvollere Beschaffungspraktiken zu reduzieren.
Andere beschäftigten sich damit, interne Prozesse neu zu denken, nachhaltige Mobilität zu fördern oder das Bewusstsein der Mitarbeitenden weiter zu stärken.
Weitere Ideen betrafen Produktlebenszyklen, Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, die Zusammenarbeit mit Lieferanten sowie Möglichkeiten, Nachhaltigkeit noch stärker in zukünftige Innovationsprojekte zu integrieren.

Auch wenn nicht jede Idee sofort umgesetzt werden kann, bilden sie nun eine wertvolle Grundlage für zukünftige Diskussionen und Entscheidungen.
Noch wichtiger ist vielleicht, dass sie etwas Wesentliches zeigen:
Ökologische Verantwortung wird nicht länger als Aufgabe einer einzelnen Abteilung verstanden.
Sie entfaltet ihre Wirkung, wenn alle ihren Beitrag leisten.

Gemeinsames Engagement statt individueller Verantwortung

Eine der wichtigsten Erkenntnisse des Monats war, dass Nachhaltigkeit nicht auf isolierten Einzelmaßnahmen beruhen kann.
Echte Transformation entsteht, wenn eine Organisation gemeinsam lernt.
Jeder Mitarbeitende bringt unterschiedliche Kompetenzen, Erfahrungen und Möglichkeiten ein, einen Beitrag zu leisten.
Manche Ideen sind operativ, andere strategisch. Einige erfordern Investitionen.
Andere setzen lediglich eine Veränderung von Gewohnheiten voraus. Sie alle haben ihren Wert.

Durch die Einbindung freiwilliger Mitarbeitender aus dem gesamten Unternehmen schuf Kinvent einen Raum, in dem ökologische Verantwortung zu einem gemeinsamen Dialog wurde – statt zu einer von oben vorgegebenen Initiative.
Dieser kollaborative Ansatz spiegelt die Unternehmenskultur von Kinvent sehr gut wider.
Innovation ist bei Kinvent schon immer aus multidisziplinärer Zusammenarbeit entstanden.
Dasselbe Prinzip gilt für Nachhaltigkeit.

Innovation und Verantwortung gehen Hand in Hand

Als Unternehmen, das Technologien zur Verbesserung der Patientenversorgung und sportlichen Performance entwickelt, investiert Kinvent kontinuierlich in Forschung, Engineering und Produktinnovation.
Den Blick in die Zukunft zu richten bedeutet auch, die umfassenderen Auswirkungen der Entwicklung, Herstellung und Bereitstellung von Produkten zu berücksichtigen.
Ökologische Verantwortung wird damit zu einer weiteren Dimension von Innovation.
So wie objektive Daten Fachkräften helfen, bessere Entscheidungen zu treffen, hilft fundiertes Verständnis Unternehmen dabei, verantwortungsvollere Entscheidungen zu treffen.

Der Umweltmonat hat gezeigt, dass Nachhaltigkeit und Innovation keine konkurrierenden Prioritäten sind.
Sie verstärken sich gegenseitig.
Bestehende Praktiken zu hinterfragen, eröffnet häufig Chancen für Verbesserungen, mehr Effizienz und langfristige Resilienz.

Impulse über den Juni hinaus

resegenerative business workshopAuch wenn die Initiative im Juni stattfand, reicht ihr Ziel weit über diesen einen Monat hinaus.
Die Gespräche, die während The Week, der Konferenz und des Workshops zum regenerativen Unternehmen begonnen haben, haben eine Dynamik geschaffen, die auch zukünftige Initiativen inspirieren wird.

Die während der Workshops gesammelten Ideen werden nun dazu beitragen, zukünftige Überlegungen darüber zu leiten, wie Kinvent sein Umweltengagement weiter stärken kann.
Einige Maßnahmen können möglicherweise schnell umgesetzt werden. Andere erfordern eine längerfristige Planung und Zusammenarbeit. Entscheidend ist, dass der Prozess begonnen hat.
Statt Nachhaltigkeit als Endziel zu betrachten, versteht Kinvent sie als fortlaufenden Weg, der durch kontinuierliches Lernen und gemeinsames Engagement gestaltet wird.

 

Danke an alle, die diesen Monat möglich gemacht haben

Dieser Umweltmonat wäre ohne das Engagement der vielen Freiwilligen, die sich im Juni Zeit für die Teilnahme genommen haben, nicht möglich gewesen.
Ihre Neugier, Offenheit und Bereitschaft, sich einzubringen, haben jede Diskussion bereichert.

Ein besonderer Dank gilt dem HR-Team von Kinvent, das diese Initiative konzipiert und organisiert und damit Raum für wertvolle Gespräche jenseits des Arbeitsalltags geschaffen hat.

Wir möchten uns außerdem beim gesamten Impulsea-Team – und insbesondere bei den Beraterinnen Ophélie und Jennifer – bedanken, die unsere Mitarbeitenden in jeder Phase des Programms mit Professionalität, Empathie und Expertise begleitet haben.
Ihre Fähigkeit, anregende Gespräche zu ermöglichen und gemeinsame Reflexion zu fördern, hat wesentlich zum Erfolg dieser Initiative beigetragen.

Ausblick

Bei Kinvent sind wir überzeugt, dass nachhaltiger Fortschritt mit Lernen beginnt.
Wenn sich Unternehmen die Zeit nehmen, komplexe Herausforderungen zu verstehen, unterschiedliche Perspektiven anzuhören und gemeinsam neue Möglichkeiten zu entwickeln, werden sie stärker, resilienter und besser auf die Zukunft vorbereitet.
Dieser Juni hat uns daran erinnert, dass Nachhaltigkeit nicht nur ökologische Performance bedeutet.
Es geht auch um Menschen.
Es geht um Zusammenarbeit.
Es geht darum, eine gemeinsame Vision zu entwickeln.
Und vor allem geht es darum, die ersten Schritte zu gehen – gemeinsam.
Diese Reise hat gerade erst begonnen, und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit all unseren Mitarbeitenden weiter an einer verantwortungsvolleren, resilienteren und regenerativeren Zukunft zu arbeiten.

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Kassandra

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