I / KLINISCHES PROBLEM
In der Rehabilitation ist die Rückkehr zur einbeinigen Belastung ein entscheidender Meilenstein.
Doch woher wissen Sie, ob ein Patient seine Belastbarkeit, Stabilität und neuromuskuläre Reaktivität tatsächlich wiedererlangt hat?
Warum reicht eine bilaterale Beurteilung nicht mehr aus? (Dies begründet die Einführung der Einbein-Tests.)
Die klinische Beobachtung allein reicht heute nicht mehr aus. Die objektive Analyse einbeiniger Sprünge – ergänzend zur bilateralen Analyse – ermöglicht es inzwischen, Asymmetrien und funktionelle Defizite präzise zu erkennen.
Kernbotschaft
Die Bedeutung der Beurteilung von Stabilität, Reaktivität und Belastbarkeit im Einbeinstand.
Kinvent ermöglicht dies mit unserer Lösung … Die Einbeinanalyse ist ein unverzichtbares Tool für fundierte Entscheidungen.

II / ENTDECKEN SIE UNSERE NEUEN EINBEIN-ASSESSMENT-TESTS AUF UNSEREN KRAFTMESSPLATTEN
K-Deltas oder 3D Deltas: Link zur Produktseite
Für wen / warum: Warum sollten Sie die Einbeinanalyse in Ihre Praxis integrieren?
Return to Sport nach einer Verletzung
Rehabilitation: konkrete Beispiele nennen: nach Sprunggelenks- oder Knieverletzung – zur Objektivierung von Gleichgewicht und Lastübertragung (von Cédric zu bestätigen)
Monitoring des funktionellen Fortschritts
Steuerung von Trainings- oder Return-to-Sport-Programmen
Neue Tests: Diese Tests ermöglichen eine präzise Beurteilung bzw. Erkennung von:
Die Einbeinanalyse mit unseren Kraftmessplatten ermöglicht die präzise Messung von:
• Belastbarkeit einer einzelnen Extremität
• Stabilität im Einbeinstand
• Neuromuskulärer Reaktivität
• Rechts-/Links-Asymmetrien
Protokolle mit wiederholten einbeinigen Sprüngen wie der 10/5 Single-Leg Repeated Jump Test oder Multiple Single-Leg Jumps ermöglichen die Analyse des mechanischen und motorischen Verhaltens der unteren Extremitäten.
10/5 Single-Leg Repeated JT: Neues ID-Card-Foto + Video?
Ein wiederholter einbeiniger Sprungtest zur Messung der Reaktivität und Steifigkeit der unteren Extremität (Fuß, Sprunggelenk, Wade/Schienbein).
Beispiel: https://www.youtube.com/shorts/Csw_xsYokcs → beidbeinig
Multiple Single-Leg Jumps
→ Tests in der KINVENT APP entdecken: Link zur App oder zum Kontaktformular für die Zugriffsanfrage
III / WICHTIG: So analysieren Sie die Ergebnisse – Interpretation von Messwerten & Reports
- RSI (Reactive Strength Index)
Sprunghöhe / Bodenkontaktzeit: Je höher der Wert, desto besser die Reaktivität. Dies ist der zentrale Indikator des Tests.
So analysieren Sie den Wert:
Rechts und links vergleichen (Asymmetrie > ca. 10–15 % = Warnsignal).
Entwicklung im Zeitverlauf beobachten (vor/nach Rehabilitation, vor/nach Trainingszyklus).
- Ground Contact Time (GCT)
Dauer des Bodenkontakts des Fußes zwischen den einzelnen Sprüngen.
Kurz = gute elastische Leistungsfähigkeit
Lang = Defizit bei Steifigkeit / Unsicherheit / Ermüdung
So analysieren Sie den Wert:
Das verletzte Bein ist häufig langsamer.
Wenn die GCT abnimmt und die Sprunghöhe stabil bleibt → sehr gutes Zeichen.
- Sprunghöhe
Fähigkeit, vertikale Kraft zu entwickeln.
So analysieren Sie den Wert:
Gute Sprunghöhe + lange GCT = kraftvoll, aber wenig reaktiv
Niedrige Sprunghöhe + kurze GCT = reaktiv, aber mit Kraftdefizit
Beide Werte hoch = ideales explosives Profil
- Rechts-/Links-Asymmetrie (%) – automatisch berechnet
So analysieren Sie den Wert:
< 10 %: akzeptabel
10–15 %: beobachten
15 %: klares Defizit → gezieltes Training
Besonders hilfreich für Return-to-Sport-Entscheidungen.
- Konstanz der Wiederholungen (Variabilität)
Sind die letzten fünf Sprünge konstant oder stark variabel?
So analysieren Sie den Wert:
Konstant = gute motorische Kontrolle
Hohe Variabilität = mangelnde Koordination oder schnelle Ermüdung