The Countermovement Jump (CMJ) is a key exercice in sports science and rehab, assessing lower-body power, neuromuscular performance, and fatigue. It’s a fast, reliable, non-invasive way to evaluate athletic readiness and monitor progress. Kraftmessplatten are the most precise and reliable technology for measuring detailed CMJ biomechanical parameters and serve as the benchmark for neuromuscular function assessment. This article covers CMJ biomechanics, protocols, applications, and KPIs.
INHALT
1- Was ist ein Countermovement Jump (CMJ)?
2- Warum den Countermovement-Jump-Test einsetzen?
3- So führen Sie einen Countermovement Jump professionell durch
4- Phasen des CMJ und biomechanische Analyse
5- Daten richtig nutzen: Was lässt sich beim CMJ messen?
6- Wie lässt sich der CMJ messen?
7- Klinische Anwendungen und Performance
8- Praxistipps: So holen Sie das Maximum aus Ihrem CMJ-Protokoll heraus
9- FAQ: Antworten auf die wichtigsten Fragen zum CMJ
10- Fazit
11- Literatur
1- Was ist ein Countermovement Jump (CMJ)?
The countermovement jump (CMJ) is a vertical jump beginning with a rapid downward motion followed by an explosive upward leap. This harnesses the stretch-shortening cycle (SSC) for maximal force, unlike a squat jump’s static start. The CMJ involves starting upright, quickly lowering the center of mass by flexing hips, knees, and ankles, then immediately extending to jump vertically and land with control.
Der Countermovement Jump (CMJ) ist ein besonders zuverlässiger Indikator für die Leistungsfähigkeit der unteren Extremitäten und korreliert mit Sprintleistung, Maximalkraft und Explosivkraft. Der Test kann mit oder ohne Armschwung durchgeführt werden, wobei ein Armschwung die Sprunghöhe um 10–30 % steigern kann. Der CMJ zeigt, wie der Körper Kraft erzeugt und einsetzt, und ist damit ein leistungsfähiges Instrument zur Beurteilung neuromuskulärer Fähigkeiten, Ermüdung und potenzieller Verletzungsrisiken. Seine breite Anwendung beruht auf der Kombination aus einfacher Durchführung und hoher Informationsdichte: Mit wenig Equipment lassen sich insbesondere mithilfe von Kraftmessplatten detaillierte Erkenntnisse gewinnen.
2- Warum den Countermovement-Jump-Test einsetzen?
The countermovement jump test assesses neuromuscular system efficiency, power, and coordination. This rapid, non-invasive, data-rich method is widely used in sports, rehab, and research to evaluate physical capabilities.
2.1. Leistungsfähigkeit der unteren Extremitäten und sportliche Performance beurteilen
Der Countermovement Jump (CMJ) ist ein zuverlässiger Indikator für die Explosivkraft der unteren Extremitäten und korreliert stark mit:
- Sprintgeschwindigkeit (10–30 m),
- 1RM-Maximalkraft (Kniebeuge, Kreuzheben)
- sportspezifischer Reaktiv- und Explosivkraft
Trainer nutzen den CMJ, um Trainingsanpassungen zu verfolgen, die Leistungsbereitschaft zu beurteilen und Trainingsprogramme individuell anzupassen.
2.2. Ermüdung und neuromuskuläre Leistungsbereitschaft überwachen
CMJ-Metriken können neuromuskuläre Ermüdung sichtbar machen. Bereits kleine Veränderungen bei Sprunghöhe, Kraft oder Flugzeit können auf Ermüdung oder unzureichende Regeneration hinweisen. Da der CMJ wiederholt durchgeführt werden kann, ohne selbst eine relevante Ermüdung hervorzurufen, eignet er sich ideal für das tägliche Monitoring.
Typische Anwendungen sind:
- Tests vor und nach dem Training zur Beurteilung akuter Ermüdung
- Vergleich von Ausgangswerten im Zeitverlauf zur Beurteilung langfristiger Anpassungen
- Screening potenzieller Verletzungsrisiken durch die Beobachtung von Veränderungen der Bewegungsqualität oder Symmetrie
2.3. Zuverlässige und reproduzierbare Metriken
Unlike some physical tests that are influenced by motivation or external factors, the CMJ provides highly repeatable data, especially when measured using force plates or validated sensors. Parameters such as Sprunghöhe, peak power, and Rate of Force Development (RFD) sind bei wiederholten Tests konsistent, sofern standardisierte Protokolle eingehalten werden.
This makes the CMJ a benchmark tool for tracking progress, setting return-to-play criteria, or comparing inter-individual performance across athletes or patients.
2.4. Von der Rehabilitation bis zum Return to Play
The CMJ is valuable in clinical settings for rehabilitation and return-to-sport decisions. Analyzing bilateral force distribution, eccentric braking capacity, and movement symmetry helps identify subtle deficits, crucial for minimizing reinjury risk and ensuring safe return to competition, especially after injuries like ACL reconstruction where traditional strength tests may not reveal underlying issues.
3- So führen Sie einen Countermovement Jump professionell durch
Executing a proper countermovement jump is essential to ensure reliable and valid performance data, whether you’re testing for athletic output, neuromuscular status, or rehabilitation progress. Small deviations in technique can lead to large discrepancies in measurement, especially when tracking changes over time.
👉 Tutorial: Sehen Sie, wie der Countermovement Jump mit professioneller Konsistenz und Präzision durchgeführt wird.
3.1. Standardisiertes Aufwärmprotokoll
Ein geeignetes Aufwärmen bereitet den Athleten auf eine maximale Sprungleistung vor, ohne eine Ermüdung zu verursachen, die die Daten verfälschen könnte. Ein empfohlenes Warm-up kann Folgendes umfassen:
- 5 Minuten leichte aerobe Aktivität (z. B. Joggen bei mindestens 50 % der subjektiv wahrgenommenen Belastung)
- 5 Minuten dynamische Mobilisation: Beinschwünge, Ausfallschritte, Hampelmänner
- 10 Kniebeugen mit dem eigenen Körpergewicht (Hände an der Hüfte)
- 10 Wadenheben im Stand, gefolgt von 10 Übergängen von der Kniebeuge zum Wadenheben (kombinierte Bewegung)
💡 Tipp: Halten Sie das Aufwärmprogramm über alle Testsitzungen hinweg konstant und vermeiden Sie hochintensive plyometrische Übungen, die Ermüdung verursachen könnten.
3.2. Mit oder ohne Armschwung?
Der Test kann auf zwei Arten durchgeführt werden:
- Mit Armschwung: bildet sportliche Bewegungen besser ab und maximiert die Sprunghöhe
- Ohne Armschwung: (Hände an der Hüfte / Akimbo-Position) isoliert die Leistungsfähigkeit der unteren Extremitäten und verbessert die Datenzuverlässigkeit
Beide Methoden sind valide, entscheidend ist jedoch die Konsistenz. Sobald ein Protokoll gewählt wurde, sollte es bei allen Sitzungen und Teilnehmern gleich angewendet werden, um aussagekräftige Vergleiche zu ermöglichen.
3.3. Schritt-für-Schritt-Durchführung

Abbildung 1: Countermovement-Jump-Protokoll
Für einen sauberen und präzisen countermovement jump:
- Aufrecht und entspannt stehen auf der Kraftmessplatte oder Testfläche
- Die Füße hüftbreit positionieren und das Gleichgewicht halten
- Den Körperschwerpunkt schnell absenken durch eine fließende Beugung von Hüfte, Knien und Sprunggelenken
- Ohne Pause explosiv nach oben beschleunigen und Hüfte, Knie und Sprunggelenke so schnell wie möglich strecken
- Vertikal springen und eine maximale Sprunghöhe anstreben
- Kontrolliert landen, idealerweise an derselben Stelle bzw. auf derselben Fläche der Kraftmessplatte
- Vor der nächsten Wiederholung kurz warten, bis das Gleichgewicht wiederhergestellt ist
💡 Tipp: Geben Sie dem Athleten vor Beginn des Sprungs immer einige Sekunden Zeit zur Stabilisierung – insbesondere bei Kraftmessplatten, die eine stabile „Wiegephase“ benötigen.
3.4. Empfehlungen zur Anzahl der Wiederholungen
Um die Variabilität zu reduzieren und Schwankungen in der Leistung zu berücksichtigen:
- Führen Sie mindestens 3 Wiederholungen
- Planen Sie 60 Sekunden Pause zwischen den Sprüngen ein, um Ermüdung zu minimieren
- Verwenden Sie je nach Analyseziel den besten Wert oder den Mittelwert
- Vor Beginn des Tests sollte der Teilnehmer einige Sekunden auf der Plattform stehen, um sich vorzubereiten.
3.5. Umgebung und Konsistenz
- Verwenden Sie ebenen Untergrund und bei allen Sitzungen dasselbe Schuhwerk
- Vermeiden Sie Tests im ermüdeten Zustand (z. B. nach dem Training), außer wenn Ermüdung ausdrücklich Teil des Assessments ist
- Führen Sie die Tests nach Möglichkeit zur gleichen Tageszeit durch, insbesondere bei longitudinaler Verlaufskontrolle
3.6. Bedeutung von CMJ und Kraftmessplatten für Training und Rehabilitation
When it comes to precision in countermovement jump (CMJ) testing, the equipment you choose makes all the difference. That’s why many sports scientists, physical therapists, and strength coaches trust Kinvent’s K-Deltas, ein hochmodernes Kraftmessplattensystem zur hochauflösenden Datenerfassung in Echtzeit.
K-Deltas erfassen jedes Detail des Sprungs – von der Bremsphase bis zur Landung – und identifizieren Asymmetrien, Kraftdefizite oder Veränderungen der Bewegungsstrategie. In Kombination mit der Kinvent App wird jeder Sprung in verwertbare Kennzahlen für die Performance-Optimierung oder das klinische Monitoring übersetzt.
Das sagen Experten aus der Praxis:
“I’ve been searching so long for such a tool! K-Deltas are my go-to solution to measure Sprunghöhe and explosivity to ensure that my players are ready for game days. What I love the most is the fact that you can actually combine the force plates with the goniometer to gain even more insight into the jump patterns of your athletes.”
— Aurélien Broussal-Derval, CSCS, Author and Founder of ABD Formations
“Kinvent K-Deltas have been my favorite tool to assess lower limb strength so far. Incredibly accurate and very solid so you can have athletes step on it with heavy loads (loaded barbells, kettlebells,…).”
— Ryan Lauderdale, CSCS and Founder of Rypen Fitness
“If you’re serious about Rehab and Return to Play, you’re serious about how to assess your athletes. I use the K-Deltas specifically for that: get the data I need to take my team to the next level!”
— Alex Shafiro, PT, DPT, OCS, CSCS and Clinical Manager at HSS
Mit Kinvent erhalten Sie mehr als nur Zahlen – Sie gewinnen Klarheit. Ob beim Monitoring der Rehabilitation, beim Screening von Asymmetrien oder bei der Beobachtung von Anpassungen im Hochleistungssport: K-Deltas liefern die Präzision, die Bewegung in messbaren Fortschritt verwandelt.
4- Phasen des CMJ und biomechanische Analyse
Die biomechanische Analyse des CMJ – insbesondere mit Kraftmessplatten – liefert Erkenntnisse zu Bewegungseffizienz, Kraftanwendung und Muskel-Sehnen-Funktion. So lassen sich Stärken, Schwächen und Kompensationsstrategien eines Athleten weit über die reine Sprunghöhe hinaus identifizieren.
Die sechs zentralen Phasen sind:
4.1. Wiegephase
- Was passiert: Der Teilnehmer steht etwa 3 Sekunden ruhig auf der Kraftmessplatte.
- Zweck: Ermittelt das Ausgangskörpergewicht zur Erkennung des Bewegungsbeginns.
- Warum es wichtig ist: Ein präzise erfasstes Körpergewicht ist entscheidend für die Berechnung kraftbasierter Metriken und valide Leistungsvergleiche. Eine erneute Bestimmung des Körpergewichts bei jeder Sitzung gewährleistet valide Vergleiche.
💡 Tipp: Weisen Sie den Athleten an, vollkommen ruhig zu stehen. Schwankungen in dieser Phase verfälschen alle nachfolgenden Berechnungen.

4.2. Entlastungsphase
- Was passiert: Der Athlet beginnt die Abwärtsbewegung durch Beugung von Hüfte, Knien und Sprunggelenken.
- Kraftmerkmale: Die Bodenreaktionskraft fällt unter das Körpergewicht.
- Biomechanik: Der Körperschwerpunkt (COM) beginnt sich abzusenken und die negative Geschwindigkeit nimmt zu.
Diese Phase liefert Informationen darüber, wie der Athlet den Sprung einleitet. Eine unzureichende Kontrolle oder ineffiziente Entlastung kann die folgenden Phasen – insbesondere Bremsung und Propulsion – beeinträchtigen, da die Fähigkeit zur effektiven Kraftaufnahme und -umleitung eingeschränkt wird.

4.3. Bremsphase
- Was passiert: Der Athlet erreicht die maximale Abwärtsgeschwindigkeit, bevor er mit der Abbremsung beginnt.
- Biomechanik: Die Muskulatur, insbesondere die posteriore Kette, arbeitet mit exzentrischen Kontraktionen und bremst den Körperschwerpunkt ab.
- Kraftmerkmale: Es kommt zu einem starken Kraftanstieg, während der Körper der Abwärtsbewegung entgegenwirkt.
Diese Phase bewertet die Fähigkeit, Kraft zu kontrollieren und zu absorbieren. Eine gute exzentrische Kontrolle unterstützt die anschließende Propulsion. Defizite können auf neuromuskuläre Ermüdung, ein erhöhtes Verletzungsrisiko oder unzureichende Kraft hinweisen.

4.4. Propulsionsphase (konzentrischer Abdruck)
- Was passiert: Der Athlet wechselt von der Bremsphase zum Abdruck vom Boden.
- Biomechanik: Schnelle konzentrische Kontraktion der Hüft-, Knie- und Sprunggelenkextensoren.
- Kraftmerkmale: Die Kraft bleibt hoch, während die Geschwindigkeit des Körperschwerpunkts positiv wird.
Je fließender und schneller der Übergang von der Brems- zur Propulsionsphase, desto effizienter ist der Sprung. Athleten mit hoher Explosivkraft zeigen in dieser Phase steile Kraft-Zeit-Kurven und hohe Peak-Power-Werte.

4.5. Flugphase
- Was passiert: Der Athlet verlässt den Boden; es besteht kein Kontakt mit der Kraftmessplatte.
- Messung: Die Dauer dieser Phase wird zur Schätzung der Sprunghöhe anhand der Flugzeit verwendet.
- Biomechanik: Der Körperschwerpunkt folgt einer ballistischen Flugbahn, die von der Absprunggeschwindigkeit beeinflusst wird.
Kraftmessplatten erkennen Absprung und Landung anhand eines Kraftschwellenwerts, der üblicherweise als Vielfaches der Standardabweichung der unbelasteten Plattform definiert wird.

4.6. Landephase
- Was passiert: Der Athlet hat wieder Bodenkontakt und bremst die Bewegung ab.
- Biomechanik: Die Muskulatur arbeitet exzentrisch, um den Körperschwerpunkt zu stabilisieren.
- Kraftmerkmale: Die Bodenreaktionskraft steigt stark an und stabilisiert sich anschließend.
Diese häufig unterschätzte Phase ist insbesondere in der Rehabilitation entscheidend: Eine kontrollierte und symmetrische Landung weist auf eine gute neuromuskuläre Funktion hin. Übermäßige Kräfte oder Asymmetrien können auf Defizite bei Koordination, Kraft oder Gelenkstabilität hindeuten.

5- Daten richtig nutzen: Was lässt sich beim CMJ messen?
Ein einzelner Countermovement Jump (CMJ) auf Kraftmessplatten liefert weit mehr Daten als nur die Sprunghöhe. Er gibt Aufschluss über neuromuskuläre Funktion, Kraftproduktion und Bewegungsstrategie. Die Interpretation dieser Metriken ist für die Beurteilung von Athleten, die Verlaufskontrolle in der Rehabilitation und die Analyse von Asymmetrien entscheidend und macht sowohl Potenziale als auch Defizite sichtbar.
5.1. Mehr als nur Sprunghöhe
While Sprunghöhe is often the most visible and frequently referenced metric, it’s only the tip of the iceberg. Two individuals can reach the same height using completely different strategies: one through raw explosive force, the other through a longer impulse.
Deshalb ist es entscheidend zu analysieren, wie diese Sprunghöhe zustande kommt – mithilfe weiterer Schlüsselvariablen.
5.2. Die wichtigsten KPIs beim CMJ-Assessment
Im Folgenden finden Sie die wichtigsten KPIs, die Fachkräfte bei der Analyse der CMJ-Performance berücksichtigen sollten:

5.3. Zentrale Fragen, die CMJ-KPIs beantworten können
Mithilfe dieser KPIs lassen sich wichtige Fragen zu Performance und Rehabilitation beantworten, zum Beispiel:
- Verbessert der Athlet seine Rate of Force Development oder nutzt er lediglich eine tiefere Ausholbewegung?
- Hat sich die Sprungstrategie infolge von Ermüdung oder Verletzung verändert?
- Besteht eine Asymmetrie der Kraftproduktion zwischen den beiden Seiten?
- Wie effizient ist der Übergang von der Brems- zur Propulsionsphase?
- Wird die Performance stärker durch Kraft oder durch Timing bestimmt?
This deeper layer of insight allows for personalized training and return-to-play decisions, helping optimize both performance and safety.
5.4. Zahlen in konkrete Maßnahmen übersetzen
Um den vollen Nutzen aus CMJ-KPIs zu ziehen, ist Konsistenz entscheidend. Standardisierte Protokolle, hochauflösende Tools und longitudinale Verlaufskontrolle ermöglichen es:
- Überwachen Sie Trainingsanpassungen von Woche zu Woche zu verfolgen
- Identifizieren Sie Warnsignale in Bewegungsstrategien nach Verletzungen zu identifizieren
- Bewerten Sie Interventionen hinsichtlich Kraft, Power oder Koordination zu bewerten
- Erstellen Sie Athletenprofile auf Grundlage neuromuskulärer Merkmale zu erstellen
Ultimately, when measured correctly, CMJ KPIs transform a simple jump into a detailed report on athletic capacity.
6- Wie lässt sich der CMJ messen?
Eine präzise Messung des Countermovement Jumps (CMJ) erfordert leistungsfähige Hardware und eine robuste Datenverarbeitung, um hochauflösende, präzise und zuverlässige Kraftdaten zu erfassen, die die tatsächliche neuromuskuläre Performance widerspiegeln.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den CMJ zu messen, die sich hinsichtlich Genauigkeit und Detailtiefe unterscheiden:
- Kontaktmatten schätzen die Sprunghöhe anhand der Flugzeit, erfassen jedoch weder Kraftproduktion noch Asymmetrien.
- Beschleunigungssensoren (z. B. Wearables) liefern Bewegungsdaten, bieten jedoch nicht die für eine detaillierte Analyse erforderliche Auflösung und Kraftmessung.
- Hochgeschwindigkeitskameras können Gelenkwinkel und Timing erfassen, erfordern jedoch einen aufwendigen Aufbau und eine umfangreiche Nachbearbeitung.
- Infrarotsysteme bieten eine gute zeitliche Präzision, sind jedoch auf einfache vertikale Metriken beschränkt.
Kraftmessplatten, gelten hingegen als Goldstandard für die CMJ-Analyse. Sie erfassen vertikale Bodenreaktionskräfte mit hohen Abtastraten und ermöglichen die Echtzeitberechnung von:
- Sprunghöhe (über Impuls oder Absprunggeschwindigkeit)
- Kraft-Zeit-, Geschwindigkeits-Zeit- und Weg-Zeit-Kurven
- Peak Power, Peak Force und Rate of Force Development
- Exzentrische und konzentrische Impulse
- Bilaterale Asymmetrien und Lastverteilung
- Zeit bis zur Stabilisierung nach der Landung
7- Klinische Anwendungen und Performance
The countermovement jump (CMJ) is one of the rare assessments that serves both the high-performance sports world and clinical rehabilitation settings with equal value. Its versatility, sensitivity, and data richness make it a go-to tool for coaches, physical therapists, strength professionals, and researchers alike.
Whether you’re optimizing explosive output in elite athletes or tracking neuromuscular recovery after injury, the CMJ delivers quantifiable, repeatable insights that go far beyond Sprunghöhe alone.
7.1. Im Bereich Sports Performance
Im Hochleistungssport entscheiden oft kleinste Unterschiede. Der CMJ unterstützt Performance-Teams dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen, indem folgende Parameter verfolgt werden:
- Entwicklung der Explosivkraft: anhand von Metriken wie Peak Power, RFD und Absprunggeschwindigkeit
- Trainingsanpassung: Beobachtung der Entwicklung von Kraft- und Power-Werten im Verlauf einer Saison oder eines Trainingszyklus
- Ermüdung und Leistungsbereitschaft: tägliche oder wöchentliche CMJ-Tests können akkumulierte Ermüdung anhand einer geringeren Sprunghöhe, einer längeren Zeit bis zum Absprung oder einer reduzierten RFD anzeigen
- Veränderungen der Bewegungsstrategie: Veränderungen der exzentrischen oder konzentrischen Phasendauer können Kompensationen oder neuromuskuläre Ermüdung widerspiegeln
Trainer können diese Erkenntnisse nutzen, um Trainingsbelastungen anzupassen, Übertraining vorzubeugen und Programme auf den aktuellen physiologischen Zustand des Athleten abzustimmen.
7.2. In der Verletzungsrehabilitation und beim Return to Play (RTP)
In the clinical context, the CMJ serves as a functional movement assessment that reflects how well the neuromuscular system coordinates force production and absorption. This is particularly useful during return-to-sport protocols, where objective data is essential.
Der CMJ kann dabei helfen:
- Verbleibende Asymmetrien identifizieren nach einer Verletzung (z. B. nach Rekonstruktion des vorderen Kreuzbands)
- Verbleibende Defizite bei Bremskraft, Landekontrolle, or exzentrischem Impuls
- Die Wiederherstellung der neuromuskulären Funktion in Echtzeit überwachen
- Quantitative RTP-Kriterien bereitstellen, anstatt sich ausschließlich auf zeitbasierte oder subjektive Assessments zu verlassen
7.3. Asymmetrien und unilaterales Assessment
With the rise of dual force plate systems, practitioners can assess inter-limb asymmetries with high precision. This is especially important in sports like soccer, basketball, or skiing, where unilateral load patterns are common, and unilateral injuries even more so.
Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören:
- Asymmetrie bei Peak Force oder konzentrischem Impuls
- Unterschiede in der exzentrischen Bremsfähigkeit zwischen den Extremitäten
- Variabilität der Zeit bis zur Stabilisierung bei der Landung
Selbst geringe Unterschiede (häufig >10–15 %) können klinisch relevant sein und sowohl gezielte Interventionen als auch Return-to-Play-Zeitpläne beeinflussen.
7.4. Langzeitmonitoring und Athletenprofiling
By tracking CMJ KPIs over time, practitioners can build a longitudinal profile of an athlete or patient. This allows for:
- Frühzeitige Erkennung von Leistungsplateaus oder Rückschritten
- Bewertung der langfristigen Trainingseffektivität
- Vergleich mit Normdaten oder Teamdurchschnittswerten
- Individuelle Benchmarks für Performance- oder Rehabilitationsmeilensteine
Im Spitzensport dienen solche Profile häufig als „Bewegungsfingerabdruck“, der das Belastungsmanagement und Preseason-Screenings unterstützt.
8- Praxistipps: So holen Sie das Maximum aus Ihrem CMJ-Protokoll heraus
Running a countermovement jump (CMJ) test may seem simple on the surface, but extracting high-quality, actionable data requires attention to detail and protocol discipline. Whether you’re assessing elite athletes, youth players, or patients in rehab, the quality of your setup and execution directly impacts the value of your results.
Here are some tips to help you optimize your CMJ testing sessions.
8.1. Konsistenz hat höchste Priorität
Konsistenz ist die Grundlage jedes aussagekräftigen Datenvergleichs. Für zuverlässige Ergebnisse:
- Immer dasselbe Sprungprotokoll verwenden (z. B. mit oder ohne Armschwung)
- Keep Testbedingungen identisch: Tageszeit, Untergrund, Schuhwerk und Warm-up
- Verwenden Sie je nach Analyseziel den same Konfiguration und Einstellungen der Kraftmessplatten bei jedem Test
- Teilnehmer klar instruieren, und motivierende Hinweise vermeiden, die die Ergebnisse verfälschen könnten
Selbst kleine Veränderungen – etwa ein anderes Aufwärmprogramm oder ein Test im ermüdeten Zustand – können Sprungmetriken verfälschen und Vergleiche zwischen Sitzungen weniger valide machen.
8.2. Warm-up standardisieren
Das Warm-up sollte die relevante Muskulatur aktivieren, ohne Ermüdung zu verursachen. Verwenden Sie eine konsistente Abfolge, die den Athleten körperlich und neurologisch auf maximale Sprungleistung vorbereitet:
- 5 Minuten leichte aerobe Aktivität
- Dynamisches Dehnen und Gelenkmobilisation
- Kombinationen aus Kniebeugen und Wadenheben (wie in Abschnitt 3 beschrieben)
Vermeiden Sie unmittelbar vor dem Test hochintensive oder ballistische Übungen, außer wenn gezielt unter Ermüdung getestet werden soll.
8.3. Eine effiziente Bewegungsstrategie anleiten
Encourage athletes or patients to jump as high and as fast as possible, but also:
- Emphasize keine Pause am tiefsten Punkt der Bewegung
- Instruct them to kontrolliert zu landen, möglichst an derselben Stelle
- Planen Sie a kurze Ruhephase vor und nach jedem Sprung zur präzisen Erkennung der Wiege- und Landephase
Einige Übungssprünge vor dem Test können Variabilität reduzieren, die durch mangelnde Vertrautheit mit der Kraftmessplatte oder dem Sprungprotokoll entsteht.
8.4. Mehrere Versuche durchführen
Die CMJ-Performance kann zwischen den Wiederholungen leicht variieren. Um den Einfluss von Ausreißern zu reduzieren:
- Erfassen Sie mindestens drei valide Versuche
- Verwenden Sie je nach Analyseziel den Mittelwert or besten Versuch, abhängig von Ihren Monitoring-Zielen
- Stellen Sie 1 Minute Pause zwischen den Sprüngen sicher, um einen Leistungsabfall zu vermeiden
Bei verletzten Personen oder jungen Athleten sollte Qualität vor Quantität stehen – beenden Sie den Test, wenn sich die Bewegungsqualität verschlechtert.
8.5. Das Gesamtbild betrachten
Don’t focus solely on Sprunghöhe. Instead, look at the full context of performance, including:
- Dauer der exzentrischen und konzentrischen Phasen
- Kraftproduktion und Impuls
- Power Output und Zeit bis zum Absprung
- Bilaterale Symmetrie oder Kompensationsstrategien
9- FAQ: Antworten auf die wichtigsten Fragen zum CMJ
Athleten und Fachkräfte haben häufig Fragen zum Countermovement Jump (CMJ). Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen, um Ihr CMJ-Testing zu optimieren.
Was ist der Unterschied zwischen einem CMJ und einem Squat Jump?
In a CMJ, the participant performs a quick downward movement (eccentric phase) before jumping, utilizing the stretch-shortening cycle to produce more force. In contrast, a squat jump starts from a static, squat position with no countermovement, eliminating the elastic contribution. CMJs typically result in higher Sprunghöhes due to this stored elastic energy.
Ist ein Sprung mit oder ohne Armschwung besser?
Beide Varianten sind valide – die Wahl hängt vom jeweiligen Ziel ab.
- Mit Armschwung: Ein Armschwung kann die Sprunghöhe beim Countermovement Jump um 10–30 % steigern und sportspezifische Bewegungen besser abbilden. Seine Wirksamkeit hängt stark von der Koordination ab und führt häufig zu besseren Ergebnissen als Sprünge ohne Armschwung.
- Ohne Armschwung: Verbessert die Messkonsistenz und isoliert die Leistungsfähigkeit der unteren Extremitäten, insbesondere wenn die Hände an der Hüfte positioniert werden (Akimbo). Für wissenschaftliche oder rehabilitative Zwecke wird häufig die Variante ohne Armschwung bevorzugt.
Wie viele Wiederholungen sollten bei einem CMJ-Test durchgeführt werden?
A minimum of three valid repetitions is recommended. This accounts for variability and ensures reliable data. Rest ~60 seconds between jumps to prevent fatigue, especially when precision is critical (e.g., in rehab or monitoring).
Ab welchem Grad ist eine Asymmetrie beim CMJ relevant?
Asymmetries of 10–15% or more are often considered clinically meaningful. However, it depends on the population and context.
- >10% bei Peak Force oder konzentrischem Impuls kann auf einen Risikofaktor oder eine Kompensationsstrategie hinweisen.
- Regelmäßige Tests helfen dabei, relevante Veränderungen von normalen täglichen Schwankungen zu unterscheiden.
Kann der CMJ Ermüdung erkennen?
Yes. CMJ metrics like Sprunghöhe, peak power, and time to take-off are sensitive to neuromuscular fatigue. Repeated CMJ testing is a validated method to assess training load response and recovery.
Benötige ich Kraftmessplatten für einen CMJ-Test?
You can run a CMJ using simpler tools (like jump mats or mobile apps), but force plates provide far more detailed and reliable data. If you’re serious about performance diagnostics, return-to-play, or longitudinal athlete monitoring, force plates like the Kinvent K-Deltas are the Goldstandard.
10- Fazit
The countermovement jump (CMJ) is a scientifically validated tool for evaluating neuromuscular function, athletic performance, and rehabilitation progress. Measured with force plates, the CMJ provides insights into force production, energy transfer, body balance under load, and adaptation to training, fatigue, or injury, beyond just Sprunghöhe.
Vom Spitzensport bis zur klinischen Rehabilitation ermöglicht der CMJ Fachkräften:
- Überwachen Sie Explosivität und Leistungsbereitschaft zu überwachen
- Verfolgen Sie Verletzungsrehabilitation und Asymmetrien zu verfolgen
- Passen Sie Trainingsbelastungen anhand realer Daten anzupassen
- Treffen Sie evidenzbasierte Return-to-Play-Entscheidungen zu treffen
Kraftmessplatten ermöglichen eine zuverlässige CMJ-Beurteilung in unterschiedlichsten Settings und verwandeln komplexe Daten in handlungsrelevante Kennzahlen für fundierte Entscheidungen. Der CMJ bleibt damit ein grundlegendes Assessment für objektives Monitoring und nachhaltigen Erfolg.
11- Literatur
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